71.5% Ja zum Velonetz: Die Zeichen der Zeit sind erkannt!

Pro Velo LuzernAllgemein

Die Stadt Luzern macht einen wichtigen Schritt in die Velo-Zukunft: Das klare JA zum Gegenvorschlag zur Pro Velo-Velonetzinitiative macht den Weg frei für rund 27 km gut ausgebaute Velohauptrouten. Das überparteiliche Komitee «JA zum Velonetz» freut sich, dass die Stadt Luzern damit Fahrt für zahlreiche Verbesserungen aufnimmt.

Mit einer überaus klaren Mehrheit hat die Stadtluzerner Stimmbevölkerung den Gegenvorschlag zur Pro Veloinitiative «Luzerner Velonetz jetzt!» angenommen. Damit setzen die Stadt-luzerner*innen ein deutliches Zeichen für ein besseres Velonetz in der Stadt Luzern. Mit dem JA zum Gegenvorschlag wird das Velofahren in der Stadt sicherer und damit für alle Menschen attraktiver.

«Wir freuen uns, dass die Stimmbevölkerung erkannt hat, dass die Vorlage für alle vorteilhaft ist und nun das Luzerner Velonetz vorantreiben will», fasst Korintha Bärtsch, Co-Präsidentin von Pro Velo Luzern, zusammen.

Mit dem angenommenen Gegenvorschlag wird nicht bloss ein neuer Passus im Reglement geschaffen. Mit dem gesprochenen Kredit werden die finanziellen Mittel bereitgestellt, um die geforderten Verbesserungen umgehend zu realisieren. Andererseits enthält die Vorlage einen Planungskredit, um eine neue Brücke über die Reuss zu planen. Sie schafft in Luzerns Norden eine neue Verbindung für Fuss- und Veloverkehr. Der notorisch überlastete Xylophonweg kann so entlastet werden. Damit wird die Sicherheit für Fussgängerinnen und Velofahrer erhöht.

Das klare JA erhöht auch den Druck auf den Kanton Luzern, der als Eigner der Kantonsstrassen für viele gefährliche Velostellen verantwortlich ist.

«Nun gilt es, auch den Kanton mit ins Boot zu holen. Es wäre eine verpasste Chance, nun nicht auch Verbesserungen auf den Kantonsstrassen zu realisieren. Konkreter Handlungsbedarf besteht u.a auf dem Schweizerhofquai sowie auf dem Bahnhofplatz», sagt Korintha Bärtsch.

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