Kommentar zum Abstimmungsergebnis

Pro Velo LuzernAllgemein

Wir vom Initiativkomitee «Krienser Velonetz jetzt» um Pro Velo freuen uns mit Kriens, dass mit der deutlichen Annahme des Gegenvorschlages an der Urne ein klares Bekenntnis fürs Velofahren abgelegt wurde. Doch neben dem lachenden Auge bleibt ein weinendes: Die 20-jährige Frist ist sehr lang und die Krienser Sicherheitsprobleme beim Velofahren haben wir heute. Pro Velo wird vom Stadtrat und im Parlament eine zügige Umsetzung einfordern. Denn Velofahren in Kriens ist nicht das Problem der Krienser Verkehrspolitik, sondern deren Lösung.

Wir sind froh, dass die Krienserinnen und Krienser mit der eindeutigen Annahme des Gegenvorschlages ein Zeichen für die Velomobilität gesetzt hat, und wir so zumindest den «Spatz in der Hand» zu halten können, wenn die Taube partout nicht vom Dach will. Ganz unerwartet kommt dieses Resultat jedoch nicht, bedeutet der Gegenvorschlag nichts anderes, als die lokale Umsetzung der nationalen Velo-Initiative, die durch das Krienser Stimmvolk 2018 mit 69.5 % Ja-Stimmen ebenso gutgeheissen wurde. Kriens möchte also vorwärts machen, leider nicht im in Anbetracht der heutigen Sicherheitsprobleme gebotenen Tempo. Die lange Umsetzungsfrist von 20 Jahren ist deshalb nicht bloss ein Wermutstropfen, sondern gleich ein gut gefülltes Glas davon. Pro Velo wird sich mit ganzem Engagement dafür einsetzen, dass diese Umsetzungsfrist nicht ungenutzt verstreicht, sondern dass sich das Krienser-Velonetz Jahr für Jahr, Ausbauschritt um Ausbauschritt, vervollständigt. Und irgendwann wird man erstaunt erkennen, dass ein gut ausgebautes und sicheres Velonetz die wahre, effizienteste und kostengünstigste «Antistau-Initiative»

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